Das Büro in der Schweiz

Einfache Sprache Basel

klar · direkt · verständlich

Klartext schreiben

Sie liefern die Informationen – ich finde die richtigen Worte. 

Mit gut verständlichen Texten überwinden Sie Sprachbarrieren. Somit machen Sie Ihre Informationen auch Menschen mit einer Leseschwäche zugänglich.

Ihre Inhalte sind komplex? Oder Sie möchten, dass Ihre Angebote und Informationen bei einer breiteren Zielgruppe ankommen? Ich übertrage Ihre Texte je nach Bedarf in die einfache oder bürgernahe Sprache. 

Hier geht es zum Angebot vom Büro Einfache Sprache Basel.

Zu Ihrer Zielgruppe gehören Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung und Sie wünschen einen Text in leichter Sprache? Oder Sie interessieren sich für Weiterbildungen zu leichter oder einfacher Sprache?

Hier geht es zum Angebot vom Büro Leichte Sprache, einer Dienstleistung des WohnWerk Basel.

Warum wir einfache Texte brauchen

Haben Sie den Eindruck, dass Bilder und Videos das geschriebene Wort aus unserer Kommunikation verdrängen? Der Schein trügt. 

Durch die Digitalisierung und die damit verbundene Einsparung personeller Ressourcen wird jeder Mensch zunehmend zu seinem eigenen Dienstleister.

Denken Sie zum Beispiel an  E-Finance, Fahrkartenlösen mit dem Mobiltelefon, Self-Checkout im Supermarkt: Unser Leben wird komplexer und abstrakter. Täglich müssen wir folgenreiche Entscheidungen treffen und sind damit auf uns allein gestellt. Dafür brauchen wir klare und verständliche Informationen. Denn nur, wer versteht, kann Entscheidungen treffen. Da Bilder konkret sind, lassen sich damit abstrakte Sachverhalte nur schwer vermitteln. 

Deshalb ist es wichtiger denn je, dass schriftliche Informationen verstanden werden.

Egal ob online oder offline: Das Büro Einfache Sprache Basel verfasst für Sie zielgruppenorientierte, verständliche Texte, die je nach Bedarf eine abwechslungsreiche, informative oder aufklärende Lektüre bieten.

Einfache oder leichte Sprache?

Oft werden die beiden Begriffe miteinander verwechselt. Doch es gibt klare Unterscheidungsmerkmale. Hier erfahren Sie die wichtigsten Unterschiede und wo der Einsatz welcher Sprache am sinnvollsten ist.​

F.A.Q.

Die einfache Sprache ist eine vereinfachte Form des Deutschen und unserer Alltagssprache sehr ähnlich. Mit einfacher Sprache kann man einer grossen Zielgruppe komplexe Informationen verständlich machen.

Zur Zielgruppe der einfachen Sprache gehören:

  • Menschen mit Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Menschen mit Hirnverletzungen
  • Ältere Menschen
  • Von Demenz betroffene Menschen
  • Hörbeeinträchtigte Menschen
  • Menschen mit geringen Deutschkenntnissen

Und grundsätzlich alle, die sich mit amtlichen Informationen, Fachtexten und ähnlichen Dokumenten schwertun. Und das sind sehr viele Menschen! Profitieren können also nahezu alle Menschen von der einfachen Sprache.

Der wichtigste Unterschied ist die Zielgruppe: Leichte Sprache ist hauptsächlich für Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung. Die leichte Sprache hat feste Regeln: Zum Beispiel beginnt jeder Satz in einer neuen Zeile, es gibt keine Nebensätze, dafür aber viele Erklärungen. Dadurch ist sie noch leichter verständlich als einfache Sprache. 

Texte in einfacher Sprache sollen vor allem sprachliche Verständnishürden überwinden, deshalb sind die Texte inhaltlich komplexer als in leichter Sprache. Die Sätze sind länger, Nebensätze sind möglich und Alltagsbegriffe werden als bekannt vorausgesetzt. Fremdwörter sollten jedoch auch bei der einfachen Sprache möglichst vermieden oder erklärt werden.

Das hängt vom Leseverständnis der angesprochenen Zielgruppe ab: Je nach Adressat kann man den Schwierigkeitsgrad der einfachen Texte variieren. Die einfache Sprache bewegt sich somit flexibel im Spektrum zwischen leichter Sprache und Standardsprache.

Einfache Sprache hat keine festen Regeln. Sie orientiert sich jedoch an den Regeln für leichte Sprache. Je mehr Regeln zur Anwendung kommen, desto einfacher werden die Texte – und umgekehrt.

Bürgernahe Sprache ist eine Spielart der einfachen Sprache. Sie dient als Brücke zwischen Behörden und Privatpersonen. Einerseits werden amtliche Informationen dadurch verständlicher. Andererseits geht es darum, das Verhältnis und die Zusammenarbeit zwischen Staat und Individuum menschlicher zu gestalten.